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Immer mehr arbeitssuchende Menschen bekunden ihre Bereitschaft, in anderen
EU-Mitgliedsstaaten und sogar in Nicht-EU-Ländern Arbeit aufzunehmen. Als
Motive werden Perspektivlosigkeit, Stigmatisierung, bessere Aufstiegs- und
Entwicklungsmöglichkeiten sowie Steigerung des eigenen Marktwertes durch
einen Auslandsaufenthalt und einer eventuellen späteren Rückkehr in das
Heimatland angegeben. Für viele Arbeitssuchende entsteht so die Möglichkeit,
Erfahrungen zu sammeln oder individuell Wege aus der Arbeitslosigkeit zu
finden.
Menschen, die eine
Arbeitsstelle im Ausland suchen, haben zumeist sehr unterschiedliche
Voraussetzungen und Vorstellungen von dem, was sie in anderen Staaten
erwartet. Die gezielte Herangehensweise an eine Stellensuche in anderen
Ländern ist oftmals nicht vorzufinden. An dieser Problematik setzt unsere
Maßnahme "Mobility" an.
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Inhalte des
Trainings
1. Profiling
Im Profiling werden
folgende Bereiche erarbeitet:
- Berufsbiografie bzw.
Qualifikation
- Selbsteinschätzung der
Persönlichkeit
- Motivation zur
Arbeitsaufnahme in anderen Ländern
- Vermittlungshemmnisse
- Kenntnisstand bezüglich des
Arbeitens im Ausland
- Sprachkenntnisse
- Gesundheitszustand
- Mobilität und Flexibilität
- Gehaltsvorstellungen
- Familiärer Hintergrund
- Wohnsituation
2. Information über
das Arbeiten im Ausland
- Arbeiten in der EU und in
Nicht-EU-Ländern
- Krankenversicherung
- Rentenversicherung
- Mobilitätshilfen
- Persönliche Voraussetzungen
- Zuständige Organisationen
in den einzelnen Ländern
- Kurzinformationen über
Arbeitsmarkt und Gesellschaftssysteme der wichtigsten
Einwanderungsländer
- Übersicht über die
wichtigsten Verträge (Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Eröffnung eines Bankkontos)
- Rolle der öffentlichen
Ämter (Agentur für Arbeit, ARGE etc.)
3. Einführung in
interkulturelle Kompetenz
- Unterschiede von Arbeits-
und Organisationsformen
- Planungs- und
Führungskonzepte
- Verhaltens- und
Kommunikationsmuster in Europa
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